Kurzfristige Evaluation der Mindestlohneinführung im Kanton Basel-Stadt

Am 13. Juni 2021 hat das Stimmvolk im Kanton Basel-Stadt der Einführung eines kantonalen Mindestlohns von 21 Franken pro Stunde zugestimmt. Welche Auswirkungen die Einführung des Mindestlohns innerhalb des Kantons und auf benachbarte Regionen hat, ist offen. Befürworter der Initiative erhoffen sich eine Verbesserung der finanziellen Lebenssituation von Beschäftigten im Tieflohnsegment, einen Rückgang der Lohnungleichheit und zusätzliche Jobs.

Gegner befürchten Jobverluste, eine verminderte Wettbewerbsfähigkeit von Basler Unternehmungen durch höhere Lohnkosten und Preise sowie eine Verlagerung von Arbeitsplätzen in benachbarte Regionen oder gar die Abwanderung ganzer Unternehmungen. Ziel des Projekts ist die Messung kurzfristiger Effekte der Einführung eines Mindestlohns im Kanton Basel-Stadt auf Arbeitgebende. Die Daten hierfür erheben wir mittels einer wiederholten Befragung von Schweizer Unternehmungen. Die Ergebnisse werden in Form von Projektberichten auf unibas.ch veröffentlicht.

– Quelle und weitere Informationen unibas.ch > Fakultät > People and Areas > Arbeitsmarktökonomie > Forschung > Mindestlohneffekte

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