Hintergrund – hüpo http://192.168.178.113:8888/hupo.ch Tatsachen und Meinungen Fri, 09 Jun 2023 05:54:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.7.2 SIX-Präsident warnt vor Spaltung der Schweizer Wirtschaft https://hüpo.ch/six-praesident-warnt-vor-spaltung-der-schweizer-wirtschaft/ https://hüpo.ch/six-praesident-warnt-vor-spaltung-der-schweizer-wirtschaft/#respond Sun, 24 Jan 2021 18:18:45 +0000 https://hüpo.ch/?p=2408

Thomas Wellauer, Präsident der Schweizer Börse SIX und Vorstandsmitglied bei Economiesuisse, ist besorgt darüber, dass die Schweizer Wirtschaft bei wichtigen politischen Themen nicht mehr geschlossen auftritt. Die Schweiz setze ihr Erfolgsrezept aufs Spiel.

Differenzen zwischen einzelnen Branchen und Unternehmen habe es zwar schon immer gegeben, sagte Wellauer in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Aber die Vehemenz der Diskussionen und die Unterschiedlichkeit der Interessen hätten stark zugenommen.

– schreibt der tagesanzeiger.ch am 24.1.2021 ]]>
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«Ein gesetzlicher Mindestlohn ist unsozial» https://hüpo.ch/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-unsozial/ https://hüpo.ch/ein-gesetzlicher-mindestlohn-ist-unsozial/#respond Tue, 12 Jan 2021 18:17:58 +0000 https://hüpo.ch/?p=2392

Eine Initiative in Basel fordert einen allgemeinen Brutto-Mindestlohn von 23 Franken die Stunde. Der Regierungsrat findet, 21 Franken tun es auch. Am Mittwoch redet der Grosse Rat darüber, Wirtschaftsverbände haben ihren Widerstand angekündigt. Muss ein Lohn nicht mehr zum Leben reichen? Arbeitgeberdirektorin Saskia Schenker nimmt Stellung.

– schreibt bajour.ch am 11.1.2021

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Mehr Geld für die Miete, strengere Regeln beim Vermögen https://hüpo.ch/mehr-geld-fuer-die-miete-strengere-regeln-beim-vermoegen/ https://hüpo.ch/mehr-geld-fuer-die-miete-strengere-regeln-beim-vermoegen/#respond Thu, 15 Oct 2020 10:44:21 +0000 https://hüpo.ch/?p=2353

Wer mit seiner Alters- oder Invalidenrente finanziell nicht über die Runden kommt, hat Anspruch auf Ergänzungsleistungen (EL). Im Jahr 2019 waren rund 340’000 Rentnerinnen und Rentner auf EL angewiesen. Die Zahl ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen. An dieser Entwicklung dürfte sich wegen der steigenden Lebenserwartung und des zunehmenden Pflegebedarfs in absehbarer Zeit kaum etwas ändern. Um das Kostenwachstum für die EL zu beschränken, hat das Parlament nebst wenigen Verbesserungen beschlossen, den Zugang zu den Ergänzungsleistungen einzuschränken. Dies soll Einsparungen von mehreren Hundert Millionen Franken bringen.

– schreibt der tagesanzeiger.ch am 13.10.2020 ]]>
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Basel-Landschaft: Gegenstrategie zur Armut https://hüpo.ch/basel-landschaft-gegenstrategie-zur-armut/ https://hüpo.ch/basel-landschaft-gegenstrategie-zur-armut/#respond Thu, 25 Jun 2020 10:58:23 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2257

Ein revolutionärer Wurf ist die neue Baselbieter Armutsstrategie gewiss nicht. In den 46 von der Regierung vorgelegten Massnahmen wimmelt es von schwammigen Begriffen wie «Sensibilisierung», «Optimierung» oder «Etablierung».

– schreibt Bojan Stula in der bzbasel.ch am 25.6.2020

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Das Spiel muss weitergehen https://hüpo.ch/das-spiel-muss-weitergehen/ https://hüpo.ch/das-spiel-muss-weitergehen/#respond Sun, 14 Jun 2020 21:41:22 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2252

Die Rettungsaktionen der Zentralbanken haben perverse Folgen: Die Schuldenblase wird noch gigantischer, Superreiche häufen gerade noch grössere Vermögen an – während sich Millionen andere auf Arbeitslosigkeit einstellen müssen.

– schreibt Daniel Stern in der woz.ch vom 11.6.2020 ]]>
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Verschuldung durch Corona: Es ist genug Geld da – leider https://hüpo.ch/2234/ https://hüpo.ch/2234/#respond Sun, 31 May 2020 08:27:40 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2234

Die Aargauer Zeitung hat sich in dieser Frage Rat bei einem Wirtschaftskapitän geholt, beim Swiss Life-Präsidenten Rolf Dörig. Der sieht es so: „Der Staat wird mit einer zusätzlichen Verschuldung von bis zu 100 Milliarden Franken aus dieser Krise kommen. Diese Schulden müssen wieder abgebaut werden. Das geht nicht ohne die Schuldenbremse. Und es braucht eine Verzichtsplanung. Wir müssen – wie nach einem Gewitter – die Schäden besichtigen und uns dann fragen: Worauf müssen wir in Zukunft verzichten, damit nicht spätere Generationen die Zeche zahlen?“

Betriebs- und Volkswirtschaft ist nicht das Gleiche

Dieser Ablauf ist typisch. Weil es noch immer nicht zum Allgemeinwissen gehört, dass Volks- und Betriebswirtschaft zwei paar Stiefel sind, wendet sich die Zeitung mit einer volkswirtschaftlichen Frage an einen Betriebswirtschafter. Dieser hält sich für zuständig und antwortet aus seiner unternehmerischen Optik und Erfahrung: Klar, wenn ein Unternehmen in Schwierigkeiten gerät und Schulden macht, hängt die Kreditwürdigkeit davon ab, dass es ein glaubwürdiges Schuldentilgungsprogramm vorlegt. Deshalb der Verweis auf die „Schuldenbremse“ und auf eine „Verzichtsplanung“.

– schreibt infosperber.ch am 30.5.2020 ]]>
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Aufruf: Direktzahlungen für die Schwächsten unserer Gesellschaft pc https://hüpo.ch/aufruf-direktzahlungen-fuer-die-schwaechsten-unserer-gesellschaft-cc/ https://hüpo.ch/aufruf-direktzahlungen-fuer-die-schwaechsten-unserer-gesellschaft-cc/#respond Thu, 14 May 2020 13:33:01 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2201

Es braucht dringend ein Hilfspaket für eine Million Menschen in der Schweiz, die unter oder nur knapp über der Armutsgrenze leben. Caritas fordert Parlament und Bundesrat auf, die dramatische Situation der Menschen mit kleinen Einkommen wahrzunehmen.

Über eine Million Menschen sind armutsgefährdet oder leben bereits in Armut. Sie in der Corona-Krise zu unterstützen, ist eine notwendige Investition in die soziale Stabilität der Schweiz. 

Unterzeichnen Sie diesen Aufruf! Sie geben damit den Forderungen zugunsten von Menschen in Not in der Corona-Krise mehr Gewicht. Herzlichen Dank.

Aufruf der Caritas Schweiz am 10.5.2020 ]]>
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Lohnfortzahlungspflicht über alles! Sicherheitsfonds für alle! https://hüpo.ch/lohnfortzahlungspflicht-ueber-alles-sicherheitsfonds-fuer-alle/ https://hüpo.ch/lohnfortzahlungspflicht-ueber-alles-sicherheitsfonds-fuer-alle/#respond Fri, 01 May 2020 07:39:12 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2186

Der Staat wird gut abwägen müssen zwischen der Notwendigkeit, schnell zu handeln, und dem ­Zynismus, mit dem einzelne Firmen ihre Profitsucht ausleben. Aber er soll rasch und unbürokratisch beschliessen, und anschliessend allfällige Rückzahlungen vorsehen.

– sagt SGB-Chef Pierre-Yves Maillard in der volksstimme.ch am 13.3.2020 ]]>
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Der Virus hat die Welt im Griff https://hüpo.ch/der-virus-hat-die-welt-im-griff/ https://hüpo.ch/der-virus-hat-die-welt-im-griff/#respond Fri, 01 May 2020 07:34:26 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2184 Wie ein Virus aus Zentral­china die Weltwirtschaft auf Talfahrt schickt und Millionen von Jobs bedroht. Und warum. – workzeitung.ch

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Welche Wirtschaft nach Corona? cc https://hüpo.ch/welche-wirtschaft-nach-corona-cc/ https://hüpo.ch/welche-wirtschaft-nach-corona-cc/#respond Mon, 27 Apr 2020 14:03:22 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2176

Die BIP-getriebene Wirtschaft hat für viele prekäre Arbeitsverhältnisse gesorgt. Volkswirtschaften wie Grossbritannien oder die USA leben von einer ganzen Armee unterbezahlter Arbeiter. Die Corona-Krise zeigt, wie viele es von ihnen gibt und wie zerbrechlich ihre Lebensumstände sind – aber auch, wie sehr die Wirtschaft von ihnen abhängt. Ein neuer Riss verläuft zwischen denen von uns, die vom Küchentisch aus arbeiten können und weiterhin Gehalt bekommen, und denen, die für uns arbeiten und dabei sich selbst und ihre Familien dem Risiko aussetzen müssen, an Corona zu erkranken.

– sagt Katherine Trebeck im blick.ch vom 26.4.2020 ]]>
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Sozialhilfe Baselland –Familie wird unter Druck gesetzt https://hüpo.ch/sozialhilfe-baselland-familie-wird-unter-druck-gesetzt/ https://hüpo.ch/sozialhilfe-baselland-familie-wird-unter-druck-gesetzt/#respond Sun, 26 Apr 2020 08:33:00 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2172

Die Sozialhilfe in unserem Land hat den Auftrag, mit Grundbeiträgen den Schwächsten in der Gesellschaft ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Diesem Auftrag kommt die Sozialhilfe aber nicht immer nach, wie das folgende Beispiel zeigt.

Die Familie muss also mit 1674 Franken im Monat auskommen – das sind unge-fähr 50 Franken pro Tag. Von diesem Geld leben nicht etwa zwei oder drei, sondern sechs Personen: eine alleinstehende Mutter mit ihren fünf minderjä-higen schulpflichtigen Kindern. Die Kinder sind zwischen 7 und 16 Jahre alt.

as Sozialamt stellt sich auf den Standpunkt, dass die Familie zu viel Wohn-raum belegt und daher für die Miete, die über dem Richtwert liegt, selber auf-kommen muss. Gemäss den Richtlinien des Kantons Baselland stehen sechs und mehr Personen maximal 1900 Franken für die Nettowohnungsmiete zur Verfügung. Die Familie gibt jedoch 2500 Franken für die Miete aus und muss für die Differenz daher selber aufkommen. Am Schreibtisch ist eine solche Rechnung leicht gemacht, in der Realität verursacht sie bitterste Armut. Die Leitung der Liestaler Sozialbehörde kann sich hinter Paragraphen verschan-zen, denn die Richtlinien des Kantons sind klar. Doch eine solche Argumen-tation ist zynisch. Es ist, als würde man Ertrinkenden, statt ihnen zu helfen, anraten, doch einfach ans Ufer zu schwimmen – und ihnen auch gleich noch eine Busse für unerlaubtes Baden geben.

– schreibt augenauf.ch in ihrer April 2020 Ausgabe ]]>
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MieterInnen müssen um Gnade betteln https://hüpo.ch/mieterinnen-muessen-um-gnade-betteln-cc/ https://hüpo.ch/mieterinnen-muessen-um-gnade-betteln-cc/#respond Thu, 23 Apr 2020 20:12:13 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2148

Viele MieterInnen in diesem Land, ob nun gewerblich oder privat, sind unvermittelt in eine schwierige Lage geraten. Ihre Einnahmen sind aufgrund der Coronabeschlüsse des Bundesrats weggebrochen. Doch ihre Miete müssen sie dennoch vollumfänglich bezahlen. Die VermieterInnen werden schadlos gehalten. Ein beträchtlicher Teil der mittlerweile vom Bund gewährten Überbrückungskredite für Unternehmen fliesst zurzeit in ihre Taschen.

schreibt Jan Jirát von der woz.ch am 16.4.2020

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Antrag auf Prämienvergünstigung (Verheiratete) https://hüpo.ch/antrag-auf-praemienverguenstigung-verheirate/ https://hüpo.ch/antrag-auf-praemienverguenstigung-verheirate/#respond Sun, 29 Sep 2019 12:45:00 +0000 https://hüpo.ch/entwurf/?p=2285 ]]> https://hüpo.ch/antrag-auf-praemienverguenstigung-verheirate/feed/ 0 Mit dem Coronavirus leben lernen: Zehn Erkenntnisse cc https://hüpo.ch/mit-dem-coronavirus-leben-lernen-zehn-erkenntnisse/ https://hüpo.ch/mit-dem-coronavirus-leben-lernen-zehn-erkenntnisse/#respond Fri, 17 Apr 2020 21:44:50 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=2087

Die dritte Strategie schliesslich ist die Eindämmungsstrategie. Sie versucht, die Ansteckungsrate tief und damit unter Kontrolle zu halten, und bedeutet testen, testen, testen und Contact-Tracing. Dafür braucht es ebenfalls Zeit, wahrscheinlich noch ein paar Wochen, bis genügend Testkapazitäten vorhanden sind und die Contact-Tracing-App entwickelt ist. Und zwar braucht es Tests nicht nur, um herauszufinden, wer angesteckt ist, sondern auch Tests, um herauszufinden, wer bereits immun ist, sogenannte Antikörpertests.

schreibt Verleger Peter Wanner in der schweizamwochenende.ch vom 17.4.2020 ]]>
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Die Exit-Strategie des Bundesrats macht Sinn – aber: Ginge es nicht ein wenig schneller? ac https://hüpo.ch/die-exit-strategie-des-bundesrats-macht-sinn-aber-ginge-es-nicht-ein-wenig-schneller/ https://hüpo.ch/die-exit-strategie-des-bundesrats-macht-sinn-aber-ginge-es-nicht-ein-wenig-schneller/#respond Fri, 17 Apr 2020 21:39:41 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=2085

Der schmerzhafteste Punkt dieser Pandemie ist der Umgang mit verletzlichen Personen, Eltern und Grosseltern. Trotz der Exitstrategie, die so wichtig ist: Der Bundesrat ruft die gefährdeten Personen explizit dazu auf, weiter zu Hause zu bleiben. Die Trennung der Generationen bleibt bestehen. Und das ist die härteste Prüfung für die Gesellschaft überhaupt.

von Doris Kleck in der bzbasel.ch am 17.4.2020 ]]>
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Was hält uns davon ab, unser Leben zu ändern? https://hüpo.ch/was-haelt-uns-davon-ab-unser-leben-zu-aendern/ https://hüpo.ch/was-haelt-uns-davon-ab-unser-leben-zu-aendern/#respond Sun, 12 Apr 2020 15:40:41 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=1988

Das eigene Leben auf einen klimafreundlichen Kurs zu bringen, ist nicht einfach – sowohl aus psychologischen und sozialen wie auch aus praktischen Gründen. Diese Feststellung veranlasste eine britische Psychotherapeutin und einen Ingenieur dazu, die Methode der KlimaGespräche zu entwickeln. Die Methode wird inzwischen in vielen Ländern angewandt und durch Fastenopfer und Brot für alle in der Deutschschweiz verbreitet wird. Die KlimaGespräche richten sich an alle, die persönliche Anstrengungen in Richtung eines CO2-effizienteren Lebensstils machen möchten.

schreibt sehen-und-handeln.ch ]]>
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«1:12 – Für gerechte Löhne» https://hüpo.ch/112-fuer-gerechte-loehne/ https://hüpo.ch/112-fuer-gerechte-loehne/#respond Fri, 03 Apr 2020 07:48:43 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=1856 Hintergrund

Die eidgenössische Volksinitiative «1:12 – Für gerechte Löhne» war eine Volksinitiative der JungsozialistInnen zur Änderung der Schweizer Bundesverfassung. Das Volksbegehren forderte, dass niemand mehr als zwölfmal soviel verdienen darf wie die schlechtestbezahlten Mitarbeiter im selben Unternehmen. In der Abstimmung am 24. November 2013 wurde die Initiative deutlich abgelehnt.

Pressespiegel

Mehr Lohngerechtigkeit ist möglich – Ja zu 1:12 am 24. November

Die Schweiz hat sich in den letzten Monaten verändert: Zehntausende Fahnen mit den Ziffern 1:12 hängen von Balkonen und Fenstersimsen. Ein bunter Mix von Aktivistinnen und Aktivisten jeden Alters bevölkert am Wochenende die Innenstädte. Arbeitgeber und Wirtschaftsverbände verteufeln die Lohnexzesse von Topmanagern und loben die Sozialpartnerschaft. Das Thema Lohngerechtigkeit füllt täglich die Zeitungsspalten und sorgt für volle Säle bei Diskussionsrunden und Podien. Wenige Vorlagen haben in den letzten Jahren derart mobilisiert und eine solch breite öffentliche Debatte ausgelöst.

Nun gilt es ernst, die Kampagne befindet sich auf der Zielgeraden. Wer die Abzocker stoppen will, wer sich die gutschweizerischen Tugenden Vernunft und Masshalten zurückwünscht, wer die Lohnschere wieder schliessen möchte, wer sich durch Drohungen nicht einschüchtern lässt und überzeugt davon ist, dass mehr Lohngerechtigkeit positiv für Wirtschaft und Gesellschaft ist, der oder die muss am 24. November ein Ja zur 1:12-Initiative in die Urne legen.

Pressemitteilung der SP Schweiz am 5.11.2014

Volksinitiative «1:12 – Für gerechte Löhne»: Worum geht es?

Statt 135mal mehr als der niedrigste Lohn, soll der höchste Lohn das Zwölffache nicht mehr überschreiten. Dies fordert die Initiative «1:12 – Für gerechte Löhne». Bundesrat und Parlament sind aber misstrauisch. Sie argumentieren, so eine Festschreibung des Lohns habe negative Auswirkungen.

schreibt Nicole Basieux srf.ch am 1.11.2913

Politik müsste die Schweiz auf neue Herausforderungen vorbereiten

Besonders der Bundesrat schiebt zwar in letzter Zeit Reformen an, erklärt diese aber selten so, dass der globale Wandel in einem positiven Licht erscheint. Eher wirkt es, als würde ihm der Reformwille aufgedrängt, als sei der Status quo der beste Zustand. Die Parteien widmen sich dem täglichen Schlagabtausch in den Medien, sind aber nicht fähig oder willens, die Zukunft zu beschreiben und längerfristige Lösungen vorzuzeichnen. Vielmehr beklagt die Mehrheit der politischen Elite, dem Zeitgeist folgend, die Globalisierung im Grundsatz.
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Es fehlt eine Analyse dessen, was wirklich vorgeht im Land (und vor allem auch ausserhalb), und eine Idee, wie dies in eine sinnhafte eigene Zukunft integriert werden könnte. Bundesrat und Parteispitzen müssten eigentlich dazu in der Lage sein. Die Weigerung der politischen Elite, ein realistisches, positives Bild der Schweiz in einer globalen Welt zu zeichnen, ist beklemmend. Die Politik müsste die Schweiz aber auf die anstehenden – auch kulturellen – Herausforderungen vorbereiten.

schreibt Andreas Müller ist Vizedirektor bei Avenir Suisse, dem Think-Tank für ökonomische und soziale Fragen. Publiziert auf handelszeitung.ch

Volksinitiative „1:12 – für gerechte Löhne“

Während andere Staaten vor dem Bankrott stehen, trotzt die Schweiz allen Krisen erfolgreich. Wir haben im internationalen Vergleich eine rekordtiefe Arbeitslosigkeit, hohe Löhne, moderate Steuern und überschaubare Schulden. Um unseren Wohlstand werden wir weltweit beneidet. Doch dieser Wohlstand wurde uns nicht in die Wiege gelegt. Unser Erfolgsmodell haben wir durch Fleiss und Engagement erschaffen. Entscheidend waren auch staatliche Rahmenbedingungen, die Unternehmertum begünstigten und Eigeninitiative belohnten.

Unsere beneidenswerte Position ist aber keine Selbstverständlichkeit. Wir müssen täglich darum kämpfen. Neben dem steigenden Wettbewerb und den zunehmenden ausländischen Angriffen geht die grösste Gefahr für unseren Wohlstand von den linksgrünen Organisationen aus. Gruppierungen wie die Jungsozialisten, die selbst noch keinen einzigen Arbeitsplatz geschaffen haben, wollen unsere bewährten Werte über den Haufen werfen.

Toni Brunner, Präsident SVP Schweiz und Co-Präsident
Komitee NEIN zum Lohndiktat vom Staat, Oktober 2013
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Pressespiegel der Krise https://hüpo.ch/was-verdienen-krankenpfleger-aerztinnen-verkaeufer-das-sind-die-loehne-der-systemrelevanten-berufe/ https://hüpo.ch/was-verdienen-krankenpfleger-aerztinnen-verkaeufer-das-sind-die-loehne-der-systemrelevanten-berufe/#respond Fri, 03 Apr 2020 06:40:01 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=1849 Was verdienen Krankenpfleger, Ärztinnen, Verkäufer? Das sind die Löhne der systemrelevanten Berufe

In der Schweiz verdiente im Jahr 2016 die Hälfte der Angestellten mehr, die andere Hälfte weniger als 6’502 Franken brutto pro Monat. Der Medianlohn von Berufseinsteigern – also Arbeitnehmern mit weniger als einem Dienstjahr – betrug laut dem Bundesamt für Statistik 5’521 Franken.

Die Einstiegslöhne im Gesundheitssektor sind teils tiefer: Eine Fachfrau Gesundheit verdient in den Spitälern und Kliniken des Kantons Zürich beim Einstieg 4’389 Franken. Das zeigen Daten, die die Volkswirtschaftsdirektion des Kanton Zürich in ihrem aktuellsten «Lohnbuch» zusammengetragen hat.

von Stefan Ehrbar, bzbasel.ch vom 4.3.2020

Bestellung Lohnbuch Schweiz 2020

Das Lohnbuch Schweiz 2020 kann beim Orell Füssli Verlag bestellt werden. Dies gilt für die Print-, sowie die e-Version. Das Lohnbuch wird nicht durch das Amt für Wirtschaft und Arbeit Kanton Zürich vertrieben.

Wichtig zu wissen:
Die bereits gekauften, älteren elektronischen Versionen des E-Lohnbuches stehen der Benutzerin und dem Benutzer immer noch zur Verfügung.

Dieser Link führt Sie direkt zu Orell Füssli.

tWenn der Traum vom Aufstieg plötzlich zerbröckelt: Corona lässt benachteiligte Familien verzweifeln

Angjelina ist Mutter, Ersatzlehrerin für ihre Kinder, arbeitet in der Zentralwäscherei eines Spitals, kümmert sich ums Kochen und den Haushalt und wollte eigentlich dieses Jahr die Handelsfachschule abschliessen. Daraus wird nun aber wohl nichts mehr. Zu hoch ist die Belastung, seit die Corona-Krise das Leben ihrer Familie auf den Kopf gestellt hat. Sie fürchtet um ihre Existenz.

Porträt von Adelina Gashi auf bajour.ch vom 4.4.2020

«Wir wollen sicher nicht die Wirtschaft an die Wand fahren»

tagesanzeiger.ch 27.3.2020

Die Stunde der Gaukler

avenir-suisse.ch 26.03.2020

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Pressespiegel https://hüpo.ch/was-heisst-hier-systemrelevant/ https://hüpo.ch/was-heisst-hier-systemrelevant/#respond Thu, 02 Apr 2020 12:45:16 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=1796 Was heisst hier «systemrelevant»?

Seit dem Frauenstreik im Juni ist noch kein Jahr vergangen – und man stelle sich nur mal vor, die Frauen würden jetzt die Arbeit niederlegen: Vier von fünf Angestellten in Schweizer Spitälern und neun von zehn Pflegepersonen in Schweizer Alters- und Pflegeheimen sind Frauen.

schreibt Merièm Strupler in der woz.ch am 2.4.2020
Einkaufszettel, gefunden beim Migros Rigiblick, Zürich

In der Schweiz hat jeder Vierte zu wenig Arbeit

Am Donnerstag hatte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) neue Zahlen zur Kurzarbeit bekannt gegeben. Für 570’000 Angestellte wurde Antrag gestellt. Rund 11 Prozent aller Erwerbstätigen würden Kurzarbeit leisten. An sich wäre es ein Negativrekord für die Ewigkeit. Einen Tag später war er überboten. Neu sind es 656’000 Angestellte. Das machte Wirtschaftsminister Guy Parmelin am Freitag öffentlich. Nun sind also schon 13 Prozent aller Erwerbstätigen betroffen. Wie das Seco auf Anfrage sagt, haben die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren gar nicht alle Anträge erfassen können.

schreibt die luzernerzeitung.ch am 28.3.2020

Applaus für die Held*innen: Wir sind überwältigt

Vergangenen Dienstag haben wir zum Applaus für die Held*innen der Corona-Krise aufgerufen. Wir wollen uns bei denjenigen bedanken, welche die Gesellschaft in dieser schwierigen Zeit zusammenhalten. Was dann passiert ist? Seht selbst.

schreibt Cornelia Egli, tsüri.ch am 19.3.2020
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Liebe Seniorinnen und Grossväter, liebe Omas und Pensionierte https://hüpo.ch/1745/ https://hüpo.ch/1745/#respond Sun, 29 Mar 2020 09:26:52 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=1745

Manche zucken mit den Schultern, man müsse ja an etwas sterben im Alter. Als über 65-Jährige. Als so genannte Hochrisikogruppe. Und das stimmt natürlich. Auch wenn es sicher kein Zufall ist, dass das Hochrisiko ganz genau dort anfängt, wo das Erwerbsleben aufhört. Für die Wirtschaft spielt es keine Rolle, wenn die Pensionierten einige Monate zu Hause isoliert bleiben, denkt man. Auf den Schultern der Krankenpfleger und Ärztinnen lastet jetzt die ganze Arbeit. Sie sind systemrelevant. Wir brauchen sie. Verkäuferinnen, Chauffeure und den Bundesrat auch. Wir brauchen sie. Die Alten aber, die seien nicht mehr so wichtig. Welch’ gewaltiger Irrtum. Wir brauchen euch.

Patty Basler, abgesetzt auf Facebook am Sonntag, 29.2020
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Sozialpartnerschaft in Zeiten des Coronavirus https://hüpo.ch/1775/ https://hüpo.ch/1775/#respond Thu, 02 Apr 2020 07:52:50 +0000 https://xn--hpo-hoa.ch/entwurf/?p=1775

Das Coronavirus stellt die Arbeitswelt völlig auf den Kopf. In dieser ausserordentlichen Krisensituation wird der Gesundheitsschutz der Arbeitnehmenden zum kategorischen Imperativ. Der Staat wird um Hilfe gerufen zur Rettung der Arbeitsplätze, zur Sicherung der Gehälter und zur Deckung des Liquiditätsbedarfs der Unternehmen. Wie steht es aber jetzt, da der Staat in diesen Bereichen die Hauptrolle eingenommen hat, um die Sozialpartnerschaft? Wie funktioniert der soziale Dialog in diesen schwierigen Zeiten? Welches sind die Konfliktpunkte?

fragt Marco Taddei vom arbeitgeberverband.ch am 1.4.2020 ]]>
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