Kanton will Rohner-Baustelle nicht schliessen

Eigentlich ist es paradox: Sowohl der Kanton Baselland als auch die Sozialpartner, welche die Baustellenkontrollen durchführen, sind sich einig, dass die mutmasslichen Verstösse gegen das Arbeitsgesetz auf der Baustelle des ehemaligen Rohnerareals in Pratteln gravierend sind. Dennoch kommen sie zu unterschiedlichen Urteilen, wie sie heute Freitag getrennt voneinander bekannt gaben: Das Kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Kiga), kommt aufgrund seiner Abklärungen zum Schluss, dass die Bauarbeiten am Bau 40 nicht eingestellt werden müssen. Die gesetzlichen Voraussetzungen seien nicht erfüllt, da das beschuldigte Unternehmen Gerritsen keine «Verweigerungshaltung» einnehme.

schreibt die bzbasel.ch am 4.6.2921
Geschrieben in Bau

Ein Augenschein auf Zürcher Baustellen.

Während der Grossteil der Schweiz seit Wochenbeginn im Homeoffice sitzt, müssen die Arbeiter am Bau weiterschuften. Und das unter prekären Bedingungen – daran ändern auch die verschärften Corona-Massnahmen des Bundes nichts: Zu wenig Toiletten, enge Räume und die allgegenwärtige Angst vor dem Jobverlust machen einen adäquaten Schutz vor einer Ansteckung fast unmöglich. Das zeigt ein Augenschein auf mehreren Baustellen in Zürich.

Auf einer Baustelle im Norden der Stadt gibt es für gut hundert Arbeiter gerade mal drei Toitoi-WCs. «Die Situation ist katastrophal. Seit drei Monaten sagen wir das mit den sanitären Anlagen, und es tut sich nichts», erklärt einer von ihnen. Dabei ist die Vorgabe klar: Der Landesmantelvertrag für das Bauhauptgewerbe schreibt pro 20 Arbeitnehmende einen Abort vor. Für 100 Arbeiter müssten also mindestens 5 Toiletten aufgestellt werden. Zudem sind viele der WCs verdreckt. Grund für die prekären Zustände ist nach Einschätzung der Arbeiter, dass sich angesichts der vielen Subunternehmer auf grossen Baustellen niemand für die Sanitäranlagen verantwortlich fühlt.

–  schreibt der tagesanzeiger.ch vom 19.1.2021
Geschrieben in Bau

Implenia streicht 250 Stellen in der Schweiz

Durch die Konzentration auf das Kerngeschäft und einen Abbau der Vermögenswerte um etwa 20 Prozent soll das Unternehmen nun saniert werden. Bereits im nächsten Jahr soll die Implenia wieder mehr als 200 Millionen Franken Gewinn abwerfen.

Für 2020 rechnet die Implenia mit einem Verlust von 70 Millionen Franken. Allein die Auswirkungen der Coronakrise kosteten das Unternehmen 50 Millionen Franken. «Verschiedene Geschäftsbereiche, die nicht strategisch oder profitabel sind oder nicht zum Kerngeschäft gehören, werden veräussert oder aufgegeben», heisst es in der Mitteilung. Die Implenia wolle sich damit auf das Geschäft mit sicheren Margen konzentrieren.

Hintergrund sind unter anderem Rechtsstreitigkeiten. Vor 2019 sei die Transparenz innerhalb der Implenia-Gruppe gering gewesen und es habe Schwächen bei der operativen Führung gegeben, räumt der Konzern ein. Bei einer Neubewertung der Risiken habe sich gezeigt, dass Forderungen und Rechtsstreitigkeiten in der Vergangenheit zu optimistisch bewertet worden seien. Die Folge: Ausserordentliche Wertberichtigungen in der Höhe von 200 Millionen Franken.

– schreibt die luzernerzeitung.ch am 28.10.2020
Geschrieben in Bau

Ungenügender Corona-Schutz in Logistik und Transport

Die Qualität der behördlichen Kontrollen ist in einem Grossteil der Kantone äusserst schlecht. Kontrollen sind oft angekündigt, ohne direkten Einbezug der Arbeitnehmenden und praktisch immer ohne Sanktionen für die Betriebe.

schreibt die unia.ch am 28.4.2020
Geschrieben in Bau

Das Asbestverbot ist seit 1990 in Kraft, so kam es dazu

Das Asbestverbot ist seit 1990 in Kraft, so kaDie Schweiz gehörte zu den ersten Ländern, die Asbest verboten haben. 1989 hat der Bundesrat das Verbot beschlossen, seit dem 1. März 1990 ist es in Kraft. Das ist nicht selbstverständlich. Immerhin war hier ein Standort der Eternit AG, eine der grössten ehemaligen Produzentin von asbesthaltigen Produkten.

– schreibt die unia.ch im März 2020
Geschrieben in Bau

Pressespiegel

«Der Unia-Kampf gegen Corona-Baustellen»

Seit einer Woche fordert die Gewerkschaft Unia resolut die landesweite Stilllegung der Baustellen, weil in Corona-Zeiten die Gesundheitsregeln nicht eingehalten werden könnten. Die Unia inspizierte in den vergangenen Wochen Baustellen in der Region Basel und findet, es wäre zum Schutz der Mitarbeiter angebracht, einen «technischen Stopp» einzuleiten: «Die Baumeister sollen zuerst den Nachweis erbringen, dass sie die Baustelle entsprechend den Regeln des BAG führen – erst dann soll sie wieder eröffnet werden dürfen,» erklärt Thomas Leuzinger, Bereichsleiter Politik und Kommunikation der Unia.

Urs Honegger im hochparterre.ch am 31.03.2020 10:28

Coronavirus auf Mega-Baustelle

„Die Basler Pharma-Firma Roche verzeichnet mehrere bestätigte Fälle von Covid-19 auf ihren Baustellen. Trotz Einhaltung aller Vorschriften des Bundesamts für Gesundheit durch Roche fordert die Gewerkschaft Unia nun erneut die Schliessung“

schreibt die bzbasel.ch am 26.3.2020
Geschrieben in Bau