Nein zu mehr bezahlen für weniger Rente

Im Juni 2023 hat ein breites Bündnis das Referendum gegen die BVG-Reform eingereicht. Neben Gewerkschaften, SP und Grünen hat mit dem «K-Tipp» auch die politisch unabhängige KonsumentInnenpresse Unterschriften gegen diese Rentensenkung gesammelt. Denn für die Versicherten bedeutet diese Vorlage: mehr bezahlen für tiefere Renten. Ein Nein ist deshalb wichtig. Die Renten aus den Pensionskassen sinken bereits seit Jahren und sind für viele Arbeitnehmende zu tief. Mit dem BVG-Bschiss des Parlaments drohen den Versicherten zusätzliche Rentenkürzungen von bis zu 3’200 Franken jährlich. Und dafür sollen sie jedes Jahr 2.1 Milliarden Franken mehr in die Pensionskassen einbezahlen. Diese Rechnung geht nur für die Finanzindustrie auf: sie zweigt weiterhin Milliarden ab – für die Versicherten bleibt immer weniger übrig.

– schreibt sgb.ch am 10.5.2024

Wie der Arbeitgeberpräsident die AHV sanieren will

Severin Moser macht brisante Vorschläge zur Finanzierung der 13. AHV-Rente und zur Erhöhung des Rentenalters. Er warnt im Interview, dass das Wirtschaftswachstum zurückgehen wird – und sagt, welche Firmen die Schweiz nicht mehr ins Land holen sollte.

– schreibt bzbasel.ch (paywall) am 9.4.2024

Arme Rentner erhalten Ergänzungsleistungen, doch längst nicht alle Berechtigten erheben Anspruch – das sind die Gründe

Mitte der 60er-Jahre, keine zwanzig Jahre nach der Einführung der AHV, musste sich die Politik eingestehen: Die staatliche Altersvorsorge allein reicht nicht aus, um die Existenz aller Rentnerinnen und Rentner zu sichern. Der seit 1948 in der Bundesverfassung verankerte Grundsatz konnte nicht erfüllt werden. Dass damals auch die obligatorische berufliche Vorsorge noch nicht existierte, verschärfte die Situation: Schätzungsweise 200’000 Personen im Rentenalter waren armutsbetroffen.

– schreibt aargauerzeitung.ch (paywall) am 29.1.2024

Warum Selbstständige ein höheres Armutsrisiko haben

Kleingewerbler leiden im Alter fast doppelt so oft an Armut wie Angestellte. Ein Fotograf erzählt, wie ihm das passieren konnte. Werner Hafner müsste sein Haus dringend renovieren, von den Türen bis zum Dach ist vieles abgenutzt. «Alte Häuser sind ewige Baustellen», sagt der pensionierte Fotograf aus dem Emmental. Sein Problem: Er hat eine AHV-Rente von gerade mal 1360 Franken, keine Pensionskasse und kein Erspartes. Hafner hatte zwar einst ein eigenes Geschäft. Doch die Altersvorsorge kam beim heute 70-Jährigen zu kurz.

– schreibt tagesanzeiger.ch am 27.1.2024

AHV Kampagne

Die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK hat das Kampagnenbudget zur 13. AHV-Initiative veröffentlicht. Die Gegner werden von Banken und Arbeitgeberverbänden finanziert, die Initianten hingegen werden von Kleinspenden aus der Bevölkerung unterstützt.

– schreibt ahvx13.ch am 20.1.2024