Genfer Stimmbevölkerung führt kantonalen Mindestlohn ein

Nach Neuenburg und Jura führt auch der Kanton Genf einen Mindestlohn ein. Die Stimmbevölkerung hat eine entsprechende Volksinitiative von Gewerkschaftsseite am Sonntag gutgeheissen. Gemäss den ersten Hochrechnungen vom Mittag stimmten 57,8 Prozent der Vorlage zu.

Gemäss den Befürwortern verdienen 10 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Kanton Genf weniger als 23 Franken pro Stunde. Ohne auf öffentliche Hilfsangebote zurückzugreifen, sei damit kein würdiges Leben möglich, argumentierten sie. Die Gegnern hielten dagegen, Lohnverhandlungen seien Sache der Sozialpartner. Gegen die Initiative hatten sich sowohl der Genfer Staatsrat als auch der Grosse Rat des Kantons ausgesprochen.

– schreibt die bzbasel.ch am 27.9.2020

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