Bei Wäschereien spitzt sich Preiskampf zu: Tonnen von Textilien werden kilometerweit zu günstigeren Firmen im Ausland gebracht

Der seit Jahren stattfindende Konsolidierungsprozess dürfte durch die Krise folglich beschleunigt werden. Einige Wäschereien werden in grösseren aufgehen oder verschwinden. Das gleiche gilt für Textilreinigungen. Heute werden in der Branche laut dem Verband Textilpflege Schweiz noch rund 7000 Personen beschäftigt.

Der harte Preis- und Verdrängungskampf verstärkt jetzt auch noch folgende Entwicklung: Hotels, Restaurants und Co. lassen ihre Wäsche vermehrt im nahen Ausland waschen. Massenhaft Laken, Tischtücher und Uniformen werden täglich von günstigeren Anbietern aus dem nahen Ausland abgeholt und kilometerweit mit dem Laster transportiert, insbesondere nach Süddeutschland. Laut dem Branchenverband passieren täglich mehr als 30 Tonnen Wäsche die Schweizer Grenze.

schreibt die bzbasel.ch am 28.9.2020

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